Der demografische Wandel stellt eine gemeinsame Herausforderung für europäische Städte dar. Es gilt als erwiesen, dass zukünftig immer weniger Pflegepersonal einer wachsenden Anzahl von älteren und pflegebedürftigen Menschen gegenüberstehen wird, während die öffentlichen Mittel für das Gesundheitssystem weiter sinken werden.

Ziel des DAA-Projektes war es, Service Design als Motor für Innovationen zu nutzen, um dem demografischen Wandel zu begegnen und neue Lösungen für den öffentlichen Sektor zu schaffen. Das Projekt verband Vertreter*innen aus Technologie-Unternehmen, politischen Institutionen, Kommunen sowie Versicherungen mit Service-Designern und Endnutzern in sieben europäischen Städten: Antwerpen, Barcelona, Berlin, Helsinki, Oslo, Sofia, Stockholm und Warschau.

Die Projektpartner untersuchten jeweils ein spezifisches Thema und entwickelten lokale Szenarien sowie strategische, politische und gestalterische Lösungen. Das IDZ befasste sich mit dem Thema der Akzeptanz von altersgerechten Assistenztechnologien sowie Robotik. Während Akzeptanzkriterien der Endnutzer bereits vielfach erforscht wurden, fanden die Bedürfnisse spezifischer Gruppen und Stakeholder bisher weniger Beachtung. Dementsprechend erweiterte das IDZ die Forschung und den bestehenden Kriterienkatalog. Auf Grundlage der Ergebnisse wurden Handlungsempfehlungen erstellt, die eine erfolgreiche Implementierung innovativer Assistenztechnologien im Bereich »Ambient Assisted Living (AAL)« unterstützen sollen.


Publikationen


Projektbroschüre und Zusammenfassung der Forschungsergebnisse aller Projektpartner (englisch):
»Making Ageing Better – A look at how service design can innovate senior care«

Handlungsempfehlungen des IDZ zur Erhöhung der Akzeptanz von AAL-Assistenztechnologien (englisch):
»DAA Design Brief«

Weitere Informationen:
daaproject.eu


Kontakt


Ingrid Krauß
T +49 (0)30 61 62 321-0
F +49 (0)30 61 62 321-19
E ingrid.krauss@idz.de



Partner


Das DAA-Projekt wurde kofinanziert vom Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und durch das Programm der interregionalen Zusammenarbeit in Europa (INTERREG IVC) ermöglicht. INTERREG IVC wird finanziert durch den Europäische Fonds für regionale Entwicklung und unterstützt europäische Regionen beim Austausch und Transfer von Erfahrungen in den Bereichen Innovation, wissensbasierte Wirtschaft, Umwelt und Risikoprävention.

Das Internationale Design Zentrum vertrat den Berliner Senat im Rahmen des Projekts. Zu den weiteren Projektpartnern zählten Stadtverwaltungen und Designzentren aus Antwerpen, Barcelona, Berlin, Helsinki, Oslo, Sofia, Stockholm und Warschau.

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