»User Experience Design birgt das Potential für Innovation und humanere, postmaterialistische Produkte.«
Marc Hassenzahl


User Experience beschreibt die Summe der Interaktionen eines Nutzers mit allen Aspekten, Produkten und Services eines Angebotes – sei es ein Unternehmen oder eine Einrichtung – sowohl im Hinblick auf die praktische Nutzererfahrung als auch den emotionalen Eindruck. Um Bedürfnisse erfassen zu können richtet nutzerzentrierte Gestaltung (User Experience Design) ihr Augenmerk auf Benutzer und ihre Nutzungswünsche. So entstehen Produkte und Services, die einen echten Mehrwert für den Menschen darstellen.

Aus technologischer Sicht gleichen sich die Angebote der vernetzten Produktwelt zusehends an. Dadurch wird eine emotional einnehmende, sinnstiftende und ästhetisch ansprechende Gesamterfahrung zum entscheidenden Faktor für einen nachhaltigen Markterfolg. Denn emotionale Erfahrung, gleichweg ein komplexes Zusammenspiel aus Gefühlen, Gedanken, Aktionen und Reaktionen, stellt einen qualitativen, sehr persönlichen Maßstab dar – Vergnügen oder Leiden bleiben eindrücklich in Erinnerung.

Für Unternehmen und Einrichtungen stellt die wachsende Bedeutung der persönlichen Erfahrung oder User Experience, einen Paradigmenwechsel dar. Denn Produkte und Dienstleistungen, die primär an emotionalen Wertmaßstäben gemessen werden, müssen den Nutzern neue, sinnstiftende und vor allem post-materielle Attribute anbieten.

Wie kann ein Produkt oder Service ein positives Nutzungserlebnis erzeugen? Welche Bedürfnisse und Erwartungen haben zukünftige Nutzer, was bereitet ihnen Freude? User Experience und Experience Design sind Disziplinen, die Technologien zu nachhaltigem Erfolg verhelfen können, indem sie ihren Nutzern positive, sinnstiftende Erfahrungen ermöglichen – und damit deren persönliche Entwicklung unterstützen.




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