Was war die Inspiration für »Fyr«?


Die Idee für »Fyr« kam uns durch den »Bengtskär Fyr«, den höchsten Leuchtturm Skandinaviens, an der Finnischen Ostseeküste. Wir wollten eine absolut gleichmäßige 360° Rundumbeleuchtung mit einer einzigen LED erreichen; das hatte zuvor noch keiner geschafft. Durch die Form des Gebäudes kamen wir zur Lösung und Gestaltung – eine einleuchtende Inspiration im wahrsten Sinne.

Wie würdet Ihr Euren Stil beschreiben?


Wir arbeiten oft in Skandinavien und haben ein Faible für einfache, aber ausdrucksstarke Formen. Der Gebrauchswert hat dabei immer Vorrang.

Was verbindet Ihr mit dem Berliner Zimmer?


Das »Berliner Zimmer« ist ein Unikum, eine bewohnbare Schrulle, die uns Friedrich Schinkel eingebrockt hat! Ein großes, dunkles und nicht zu umgehendes Durchgangszimmer – auf jeden Fall eine spannende Aufgabe zum Beleuchten und Einrichten.

In welchem Teil des Berliner Zimmers würdet Ihr »Fyr« platzieren?


»Fyr« steht auf der Anrichte, einer Kommode oder einem Buffet; diese vielseitigen Möbel finden ja wieder Einzug in die Wohnzimmer. Die kleine Variante passt gut auf kleine Beistell- oder Nachttische – oder auf den Boden neben dem Bett; das Licht ist warm oder kalt und dimmbar.

Was erwartet Ihr von der Biennale Interieur?


Wir freuen uns auf interessante Gespräche mit belgischen, niederländischen und französischen Innenarchitekten oder Einrichtungshäusern – und auf zehn Tage moules frites und waterzooi.

Wie wichtig ist Design für die Gesellschaft?


Design ist wichtig für die Gesellschaft, wenn es den Menschen in den Mittelpunkt stellt, nicht die Designer.

Wann beeindruckt Euch Design?


Wenn Design die verschiedensten Lebensvorstellungen respektiert, immer aufs Neue zum Nachdenken anregt und zum Erbstück taugt, dann ist schon viel erreicht.

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